Freigabe-Assistent 1.1.1 für Linux - Nutzungshinweise

Führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung einer Samba-Freigabe im Heimnetz: Ordner, Freigabename und Benutzer wählen, sichere Rechte setzen, Firewall prüfen, testen. Standard ist ein Probelauf, der alle Änderungen an der smb.conf als Diff zeigt. Lokal, ohne Konto, ohne Werbung.

BEDIENUNG
- dw-freigabe --hilfe                       Kurzhilfe
- dw-freigabe einrichten                    geführter Probelauf mit Fragen (Ordner, Name, Benutzer, Zugriff, Netz); zeigt Plan und Diff der smb.conf
- dw-freigabe einrichten --ordner ~/Daten --name Daten --benutzer anna   Probelauf ohne Fragen
- dw-freigabe einrichten --ordner ~/Daten --name Daten --benutzer anna --ausfuehren   Ausführung mit Rückfrage je Schritt (sudo je Schritt; das Samba-Passwort fragt smbpasswd direkt ab)
- Weitere Optionen: --schreiben (Standard: nur lesen), --netz "192.168.178.0/24", --rechte-korrigieren, --ja (Rückfragen automatisch bestätigen), --conf DATEI (andere smb.conf, z. B. zum Üben an einer Kopie)
- dw-freigabe status                        eingerichtete Freigaben und Sicherungen anzeigen
- dw-freigabe testen                        Konfiguration prüfen (testparm, bei vorhandenem smbclient auch Verbindungstest)
- dw-freigabe testen --mit-anmeldung   zusätzlich eine Anmeldung per smbclient versuchen (smbclient fragt das Passwort selbst ab)
- dw-freigabe firewall                      Firewall-Hinweise (ufw, firewalld)
- dw-freigabe rueckbau --ausfuehren         Freigaben entfernen; die smb.conf wird in den Zustand vor der Einrichtung gebracht (Probelauf ohne --ausfuehren)

DATENSCHUTZ UND SICHERHEIT
- Nur lokal: Das Programm baut keine Netzwerkverbindung nach außen auf und sendet keine Daten.
- Passwörter werden nie vom Programm gelesen, gespeichert oder protokolliert: Die Passwortabfrage übernimmt smbpasswd direkt im Terminal.
- Eigene Änderungen stehen in einer eigenen Datei (dw-freigabe.conf) und einem klar markierten Block in der smb.conf; vor jeder Änderung wird die smb.conf gesichert.

GRENZEN
- Nur Samba (SMB) im Heimnetz: kein NFS, keine Internetfreigabe, keine Gastfreigabe. Erlaubt sind nur private Netze (10.x, 172.16-31.x, 192.168.x).
- Terminalprogramm. Für die Ordnerwahl wird zenity genutzt, wenn es installiert ist und eine grafische Sitzung läuft (nicht getestet); sonst Eingabe des Pfads.
- Samba (smbd) muss installiert sein; das Programm installiert keine Pakete und startet den Dienst nicht von selbst (es zeigt den Befehl).
- Die Firewall wird nur erkannt und erklärt, nie verändert. Andere Firewalls oder Router-Einstellungen werden nicht berücksichtigt.
- Die Rechte-Prüfung des Ordners berücksichtigt Besitzer, Gruppe und Modus, aber keine ACLs. Das Programm setzt nie 777; es entfernt auf Wunsch nur das Schreibrecht für Andere am freigegebenen Ordner selbst.
- Getestet sind Konfigurationserzeugung, Prüfung mit testparm, Probelauf, Ausführung und Rückbau mit umgeleiteter smb.conf und Mock-Befehlen. Der Betrieb gegen einen laufenden Samba-Server und echte Windows-, Android- oder Mac-Clients (Regeln hosts allow, Anmeldung) wurde nicht geprüft.
- Rückbau entfernt weder Samba-Benutzer noch Passwörter noch den Inhalt des Ordners; er zeigt dazu nur Hinweise.
- Keine Rechtsberatung und keine Sicherheitsgarantie: Einstellungen vor produktivem Einsatz selbst prüfen.

Lizenz: MIT. Nutzung auf eigene Verantwortung, ohne Gewährleistung.
Weitere Informationen: https://tools-for-you.de/projekte/freigabe-assistent/
