DW InfoScreen 1.1.1 für Linux - Nutzungshinweise

InfoScreen zeigt Tagesgericht und Preise auf einem Bildschirm (Raspberry Pi oder Mini-PC mit Chromium im Kiosk-Modus). Ein kleiner Editor im lokalen Netz, geschützt durch einen Zugangscode, bearbeitet Tafelüberschrift, Gerichte mit Preis und Hinweis, Datum und Farbschema. Die Anzeige ist eine statische HTML-Seite. Mit Autostart, Wiederanlauf und Export/Import per USB-Ordner. Alles lokal, ohne Cloud, ohne Konto, ohne Werbung.

BEDIENUNG
- Ablauf: 1. dw-infoscreen installieren --ausfuehren   2. dw-infoscreen server   3. Editor im Browser öffnen   4. dw-infoscreen kiosk
- dw-infoscreen installieren     legt Zugangscode, Beispieltafel und Anzeige-Seite an; Probelauf ohne --ausfuehren; mit --dienst / --autostart auch Editor-Dienst bzw. Kiosk-Autostart
- dw-infoscreen server           Editor-Server starten (Standard: Port 8480, nur Geräte aus privaten Netzen); --port N, --adresse 127.0.0.1 (nur dieses Gerät)
- dw-infoscreen code             Zugangscode anzeigen, mit --neu einen neuen erzeugen
- dw-infoscreen anzeige          Pfad der erzeugten Anzeige-Seite (anzeige.html) ausgeben
- dw-infoscreen kiosk            Chromium im Kiosk-Modus mit der Anzeige starten, mit Wiederanlauf; --einmal (kein Wiederanlauf), --als-skript gibt nur das Startskript aus
- dw-infoscreen export ORDNER    Tafeldaten in einen (USB-)Ordner sichern; dw-infoscreen import ORDNER liest sie zurück (ohne --ausfuehren nur Vorschau, die bisherige Tafel wird vorher gesichert)
- dw-infoscreen status           Zustand: Daten, Dienst, Autostart, Server erreichbar
- dw-infoscreen deinstallieren   Dienst und Autostart entfernen (ohne --ausfuehren nur Vorschau; Daten und Zugangscode bleiben)
- Editor im Browser: http://<IP des Geräts>:8480/ und Zugangscode eingeben.

DATENSCHUTZ UND SICHERHEIT
- Alles läuft lokal. Es wird keine Verbindung ins Internet aufgebaut, es gibt keine Telemetrie, keine Cloud, keine Konten und keine Werbung.
- Die Tafeldaten liegen als JSON-Datei unter ~/.local/share/dw-infoscreen/. Der Zugangscode steht in ~/.config/dw-infoscreen/ (nur für Ihr Benutzerkonto lesbar).
- Der Editor ist nur aus privaten Netzadressen erreichbar und verlangt den Zugangscode. Ein Port nach außen wird nicht geöffnet; die Anzeige selbst benötigt keinen Server.

GRENZEN
- Der Editor-Server nutzt kein HTTPS. Zugangscode und Eingaben laufen unverschlüsselt durch das lokale Netz. Nur in einem vertrauenswürdigen Heimnetz oder Betriebsnetz verwenden, den Port nie im Router ins Internet weiterleiten.
- Keine Benutzerverwaltung, kein Mehrbenutzer-Abgleich und keine Videowand. Es gibt genau eine Tafel mit einer begrenzten Zahl von Zeilen.
- Der Chromium-Kiosk-Start ist ein Skript. Der Browser (chromium oder chromium-browser) muss selbst installiert sein; Bildschirmschoner und Energiesparen müssen Sie auf dem Anzeigegerät selbst abschalten.
- Datums- und Farbwahl sind einfache Felder; es gibt keine automatische Umschaltung nach Wochentag.
- Der Editor-Server und die Kiosk-Anzeige starten nicht als Root. Der Zugang aus fremden (öffentlichen) Adressen wird abgelehnt; wer den Port dennoch per Router ins Internet weiterleitet, hebt diesen Schutz teilweise auf und setzt sich dem Risiko aus. Nach fünf falschen Codes wird die Anmeldung für diese Adresse zeitweise gesperrt.
- Getestet wurde der Server mit curl und Python in WSL (Ubuntu 26.04, Python 3.14; inklusive Zugangscode-, CSRF-, XSS-, Sperr- und Host-Tests), die Anzeige-Seite per Chrome-Screenshot unter Windows und die Editor-Oberfläche nur mit einem Attrappen-DOM (nicht in einem echten Browser bedient). Nicht getestet: Raspberry Pi, echter Kiosk-Bildschirm, Chromium-Start in einer grafischen Sitzung, systemd-Benutzerdienst mit echtem systemctl, Python 3.8 als Mindestversion.

Lizenz: MIT. Nutzung auf eigene Verantwortung, ohne Gewährleistung.
Weitere Informationen: https://tools-for-you.de/projekte/infoscreen/
