Rettungs-Assistent 1.1.1 für Linux - Nutzungshinweise

Führt Schritt für Schritt durch die Datenrettung mit ddrescue (gddrescue) und PhotoRec: Die Quelle wird nur gelesen, das Ziel wird geprüft (Platz, anderer Datenträger), das Abbild entsteht mit Mapfile, lässt sich pausieren und fortsetzen und der Fortschritt steht in Klartext da. Danach gibt es Hinweise zum schreibgeschützten Einhängen und zu PhotoRec auf dem Abbild. Lokal, ohne Konto, ohne Werbung.

BEDIENUNG
- dw-rettung --hilfe                       Kurzhilfe
- dw-rettung geraete                       Datenträger anzeigen (nur Auflistung)
- dw-rettung retten                        geführter Probelauf mit Fragen (Quelle, Zielordner, Name)
- dw-rettung retten --quelle /dev/sdb --ziel /media/rettung --name stick   Probelauf: Prüfungen und Plan, es wird nichts kopiert
- dw-rettung retten --quelle /dev/sdb --ziel /media/rettung --name stick --ausfuehren   Kopieren; Doppelbestätigung durch Eintippen der Pfade
- Pausieren mit Strg+C, Fortsetzen mit demselben Aufruf (die Mapfile merkt sich den Stand)
- dw-rettung status --ziel /media/rettung --name stick   Fortschritt aus der Mapfile
- dw-rettung hinweise --image /media/rettung/stick.img   Hinweise zum schreibgeschützten Einhängen (loop,ro)
- dw-rettung photorec --image /media/rettung/stick.img --ausgabe /media/rettung/dateien [--ausfuehren]   PhotoRec auf dem Abbild
- Weitere Optionen: --max-groesse 100M (nur den Anfang kopieren), --wiederholungen 3, --takt 5
- Rückgabewerte: 0 vollständig gerettet, 4 fertig mit unlesbaren Stellen, 3 pausiert, 1 Prüfung nicht bestanden oder Fehler, 2 falsche Bedienung

DATENSCHUTZ UND SICHERHEIT
- Nur lokal: Das Programm baut keine Netzwerkverbindung auf und sendet keine Daten. Gerettete Daten bleiben auf Ihren Datenträgern.
- Die Quelle wird ausschließlich gelesen. Das Programm repariert nichts auf der Quelle und schreibt nichts auf sie.
- Root-Rechte (sudo) werden nur je Einzelschritt angefordert: für das Lesen eines Blockgeräts durch ddrescue und danach, um das dabei entstandene Abbild (Ihre eigene Datei im Zielordner) wieder Ihrem Konto zu übergeben (chown). Für nichts anderes.

GRENZEN
- Keine Reparatur der Quelle (kein fsck, kein Partitionieren, kein Schreiben auf die Quelle) und keine Garantie, dass sich Daten retten lassen. Bei mechanisch defekten Datenträgern ein Datenrettungslabor fragen.
- Das Abbild braucht so viel freien Platz wie die Quelle groß ist, auf einem anderen Datenträger als die Quelle.
- Terminalprogramm. PhotoRec bleibt ein eigenes Terminalprogramm mit eigener Menüführung; dieses Programm startet es nur mit geprüften Pfaden.
- Getestet wurde mit Testabbildern (Dateien), mit einem Loop-Gerät mit künstlich erzeugten Lesefehlern (device-mapper) unter Ubuntu 26.04 in WSL, mit Attrappen für sudo und PhotoRec sowie mit der Ablehnung eines echten, eingehängten Blockgeräts. Eine Rettung von echter, defekter Hardware (USB-Stick, Festplatte) wurde nicht getestet. Die PhotoRec-Menüführung wurde nicht automatisiert geprüft, nur der Aufruf mit geprüften Pfaden.
- Der Fortschritt kommt aus der Mapfile von ddrescue und wird alle paar Sekunden aktualisiert, nicht zeilenweise wie in ddrescue selbst. Geschwindigkeits- und Restzeitangaben gibt es nicht.
- Keine Rechtsberatung und keine Garantie: Wichtige Daten zusätzlich fachkundig sichern lassen, bevor weitere Rettungsversuche den Zustand verschlechtern.

Lizenz: MIT. Nutzung auf eigene Verantwortung, ohne Gewährleistung.
Weitere Informationen: https://tools-for-you.de/projekte/rettungs-assistent/
