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Rettungs-Assistent
Daten von defekten Datenträgern geführt sichern: ddrescue und PhotoRec mit Sicherheitsprüfungen. Version 1.1.1, Stand 16.10.2026.
Führt Schritt für Schritt durch die Datenrettung mit ddrescue (gddrescue) und PhotoRec: Die Quelle wird nur gelesen, das Ziel wird geprüft (Platz, anderer Datenträger), das Abbild entsteht mit Mapfile, lässt sich pausieren und fortsetzen und der Fortschritt steht in Klartext da. Danach gibt es Hinweise zum schreibgeschützten Einhängen und zu PhotoRec auf dem Abbild. Lokal, ohne Konto, ohne Werbung.
- Preis: kostenlos
- Version: 1.1.1
- Lizenz: MIT
- Tests: 154 automatische
Per Konsole installieren
curl -sSL https://tools-for-you.de/downloads/rettungs-assistent/install.sh | bash
Das Skript wählt automatisch zwischen .deb-Paket (Ubuntu/Debian/Mint) und Archiv (alle anderen), prüft die Prüfsumme und installiert. Skript vorher lesen: install.sh.
Download
Prüfen Sie nach dem Download die SHA-256-Prüfsumme (siehe unten). Alle Dateien stehen auch in SHA256SUMS.txt.
| System | Datei | Größe | SHA-256 |
|---|---|---|---|
| Linux, .deb (Debian, Ubuntu, Mint) | dw-rettung_1.1.1_all.deb | 16 KB | 6f4ef37c2c0573d548ca32a025a34140c04e601b53228f78853894a04a06e201 |
| Linux, Archiv (alle Distributionen) | dw-rettung-1.1.1-linux.tar.gz | 15 KB | ccfcbcd2e892ad051f596f7f17354c8a5e6e433a1eca86556bc93878083aa9d5 |
Die Anleitungen gibt es auch als Textdateien: Installation (Linux) und Nutzung (Linux). Lizenz: LICENSE.txt.
Warnungen von Windows, Android und Virenscannern
Die Dateien sind nicht mit einem kostenpflichtigen Zertifikat signiert. Deshalb sind folgende Hinweise normal:
- Virenscanner: Unsignierte Programme lösen gelegentlich Fehlalarme aus. Prüfsumme vergleichen und Fehlalarme ggf. beim Hersteller des Virenscanners melden.
Prüfsumme prüfen
Vergleichen Sie den berechneten Wert mit der Tabelle oben. Er muss exakt übereinstimmen.
Linux / macOS: sha256sum dw-rettung-1.1.1-linux.tar.gz Im Browser: tools-for-you.de/tools/hash.html (die Datei bleibt auf Ihrem Gerät)
Linux: Installation und Nutzung
Voraussetzung: beliebige Distribution mit bash 4.4 oder neuer. Für ein Blockgerät (z. B. /dev/sdb) fragt das Programm sudo an: nur für den Lesezugriff durch ddrescue und anschließend, um Abbild, Mapfile und Protokoll im Zielordner wieder Ihrem Benutzerkonto zu übergeben. Abbilder (Dateien) brauchen kein Root. gddrescue (Befehl ddrescue) Für PhotoRec: Paket testdisk Genug freier Platz auf einem anderen Datenträger
.deb-Paket (Debian, Ubuntu, Linux Mint)
sudo apt install ./dw-rettung_1.1.1_all.deb dw-rettung --help sudo apt remove dw-rettung
Archiv mit Installer (alle Distributionen)
tar xzf dw-rettung-1.1.1-linux.tar.gz cd dw-rettung-1.1.1 ./install.sh # nur für Ihr Benutzerkonto (~/.local), ohne Root sudo ./install.sh --system # für alle Benutzer (/usr/local) ./install.sh --uninstall # entfernen (bei --system mit sudo)
Falls „Befehl nicht gefunden“: ~/.local/bin muss im PATH stehen (meist nach neuer Anmeldung automatisch).
Nutzung
dw-rettung --hilfe Kurzhilfe dw-rettung geraete Datenträger anzeigen (nur Auflistung) dw-rettung retten geführter Probelauf mit Fragen (Quelle, Zielordner, Name) dw-rettung retten --quelle /dev/sdb --ziel /media/rettung --name stick Probelauf: Prüfungen und Plan, es wird nichts kopiert dw-rettung retten --quelle /dev/sdb --ziel /media/rettung --name stick --ausfuehren Kopieren; Doppelbestätigung durch Eintippen der Pfade Pausieren mit Strg+C, Fortsetzen mit demselben Aufruf (die Mapfile merkt sich den Stand) dw-rettung status --ziel /media/rettung --name stick Fortschritt aus der Mapfile dw-rettung hinweise --image /media/rettung/stick.img Hinweise zum schreibgeschützten Einhängen (loop,ro) dw-rettung photorec --image /media/rettung/stick.img --ausgabe /media/rettung/dateien [--ausfuehren] PhotoRec auf dem Abbild Weitere Optionen: --max-groesse 100M (nur den Anfang kopieren), --wiederholungen 3, --takt 5 Rückgabewerte: 0 vollständig gerettet, 4 fertig mit unlesbaren Stellen, 3 pausiert, 1 Prüfung nicht bestanden oder Fehler, 2 falsche Bedienung
Datenschutz und Sicherheit
- Nur lokal: Das Programm baut keine Netzwerkverbindung auf und sendet keine Daten. Gerettete Daten bleiben auf Ihren Datenträgern.
- Die Quelle wird ausschließlich gelesen. Das Programm repariert nichts auf der Quelle und schreibt nichts auf sie.
- Root-Rechte (sudo) werden nur je Einzelschritt angefordert: für das Lesen eines Blockgeräts durch ddrescue und danach, um das dabei entstandene Abbild (Ihre eigene Datei im Zielordner) wieder Ihrem Konto zu übergeben (chown). Für nichts anderes.
Grenzen
- Keine Reparatur der Quelle (kein fsck, kein Partitionieren, kein Schreiben auf die Quelle) und keine Garantie, dass sich Daten retten lassen. Bei mechanisch defekten Datenträgern ein Datenrettungslabor fragen.
- Das Abbild braucht so viel freien Platz wie die Quelle groß ist, auf einem anderen Datenträger als die Quelle.
- Terminalprogramm. PhotoRec bleibt ein eigenes Terminalprogramm mit eigener Menüführung; dieses Programm startet es nur mit geprüften Pfaden.
- Getestet wurde mit Testabbildern (Dateien), mit einem Loop-Gerät mit künstlich erzeugten Lesefehlern (device-mapper) unter Ubuntu 26.04 in WSL, mit Attrappen für sudo und PhotoRec sowie mit der Ablehnung eines echten, eingehängten Blockgeräts. Eine Rettung von echter, defekter Hardware (USB-Stick, Festplatte) wurde nicht getestet. Die PhotoRec-Menüführung wurde nicht automatisiert geprüft, nur der Aufruf mit geprüften Pfaden.
- Der Fortschritt kommt aus der Mapfile von ddrescue und wird alle paar Sekunden aktualisiert, nicht zeilenweise wie in ddrescue selbst. Geschwindigkeits- und Restzeitangaben gibt es nicht.
- Keine Rechtsberatung und keine Garantie: Wichtige Daten zusätzlich fachkundig sichern lassen, bevor weitere Rettungsversuche den Zustand verschlechtern.
Lizenz
MIT-Lizenz, siehe LICENSE.txt. Nutzung auf eigene Verantwortung, ohne Gewähr.
Fragen oder Fehler: Kontakt. Für eigene Lösungen nach Maß ebenfalls.